Oldenburger TeV baut auf Talent aus dem Ammerland

Henrik Ove Baran (links) macht kurz vor Lockdown in Landesbestenliste wieder Boden gut (Bild: Verband)
[2020-11-04]
Oldenburger TeV baut auf Talent aus dem Ammerland
Henrik Ove Baran wechselt vom TC Edewecht zum Oldenburger TeV. Der Zwölfjährige gehört zu den stärksten Nachwuchskräften seiner Alterskategorie in Norddeutschland.

In Henrik Ove Baran vom TC Edewecht hat ein weiteres vielversprechendes Tennistalent zum Beginn der Wintersaison den Weg zum Oldenburger TeV gefunden. Der Zwölfjährige, der schon zuvor hier auch trainiert hat, gehört nicht nur in der Region zu den besten Nachwuchsspielern seiner Altersgruppe.

„Er ist eins der größten Talente im Verband wie in Norddeutschland“, sagt OTeV-Trainer Daniel Greulich über Baran, der zwischenzeitlich auch schon die Landesbestenliste angeführt hat. Nachdem das Talent aus dem Ammerland aufgrund der Bewertung der vorherigen Jugendpunktspiele etwas an Boden verloren hatte, konnte er eine Woche vor dem Beginn des aktuellen Wettkampf-Lockdowns im Amateursport durch einen Sieg bei den stark besetzten Herbst-Classics in Isernhagen wieder einiges gutmachen.

„Er hat gezeigt, dass er zu den Topspielern des Verbandes gehört“, betont Greulich, dessen Schützling an Nummer sechs gesetzt war und im Finale den an Position drei eingestuften Jan Niklas Buchwald (TC SCC Berlin) deutlich mit 6:3, 6:1 bezwang. In insgesamt fünf Spielen gab er nur einen einzigen Satz ab.

Ins Endspiel war Baran durch einen ebenso klaren Sieg gegen den als Nummer eins in Isernhagen angetretenen Jonas Eilert gekommen. Das Talent vom Hildesheimer Tennis-Club Rot-Weiß verlor das Halbfinale mit 1:6, 4:6.

Den einzigen Satzverlust gab es im Viertelfinale gegen Johannis-Vincent Rimkus (Zehlendorfer Wespen). Baran kassierte im Duell mit dem Talent aus Berlin im ersten Durchgang ein 3:6, drehte aber danach auf und das Spiel. Einem 6:2 folgte ein 10:6 im Match-Tie-Break. Damit war der Sprung ins Halbfinale geschafft, und auf dem Weg zum Turniergewinn gab es keine weiteren Wackler.

Bericht von Bernd Teuber (NWZ 04.11.2020)

Jungend

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