OTeV lässt sich von Odyssee nicht schocken

"Das aufregendste war wahrscheinlich die Anfahrt", sagte Daniel Greulich, als der eigentliche Sinn und Zweck der Reise nach Berlin gerade erfüllt war. Mit 9:0 hatte sein Team vom Oldenburger TeV gerade das Duell beim TC Grün-Weiß Nikolassee gewonnen.
[2019-05-13]

Berlin „Das Aufregendste war wahrscheinlich die Anfahrt“, sagte Daniel Greulich, als der eigentliche Sinn und Zweck der Reise nach Berlin gerade erfüllt war. Mit 9:0 hatte sein Team vom Oldenburger TeV gerade das Duell beim TC Grün-Weiß Nikolassee gewonnen. In der Tabelle der Tennis-Regionalliga bleiben die OTeVer damit am Suchsdorfer SV dran, der ein Spiel und einen Sieg mehr auf dem Konto hat.

Die Begegnung am Sonntag in Berlin war eine klare Angelegenheit. Was Greulich von der Anreise am Samstag berichtete, klang jedoch nicht nach optimaler Vorbereitung. Zunächst sei der Leihwagen liegengeblieben. „Wir kamen eine halbe Stunde nicht vom Fleck.“ Dann sollten unterwegs Spieler in Hannover und Wolfsburg eingesammelt werden. „Das klappte nicht so wirklich, weil wir mit der Zeit hinterherhinkten.“ An Training auf der Anlage von Nikolassee sei nicht zu denken gewesen, weil die Plätze unter Wasser gestanden hätten. „Dabei haben wir uns dann noch kräftig verfahren, weil wir so viel aus dem Auto umorganisieren mussten.“

Am nächsten Morgen blieben weitere böse Überraschungen aus. Lediglich Stefan Seifert gab einen Satz ab. Der 34-Jährige traf an Position eins auf den 16 Jahre jüngeren Osman Torski und verlor nach einem 6:3 „ein bisschen den Faden“, sagte Greulich. Der Berliner holte sich Satz zwei seinerseits 6:3 und ließ sich im Champions-Tiebreak nicht abschütteln. „Es stand 8:8. Das hätte auch mal schiefgehen können, aber Stefan wirkte ganz souverän“, meinte der OTeV-Coach nach dem entscheidenden 10:8.

Michel Dornbusch setzte sich 6:3, 6:2 gegen Patrick Fleischhauer durch. Mattis Wetzel, der in der Vorwoche nach schwacher Leistung deutlich gegen Felix Samsel vom Club zur Vahr verloren hatte, siegte diesmal. Der 29-Jährige bezwang Lukas Maskow 6:0, 6:3. Florian Barth gewann gegen Oliver Olsson (6:2, 6:2), Alexander Meyer gegen Philip Olsson (6:2, 6:2). Der erste Satz zwischen Lasse Muscheites und Joshua Kugel war im Vergleich dazu etwas offener (6:4). Im zweiten machte Muscheites aber kurzen Prozess (6:0). „Alle haben ihre Routine spielen lassen“, beobachtete Greulich: „Da waren die Berliner ein bisschen überfordert.“

In den Doppeln hatten die Gastgeber keine Chance: Seifert/Wetzel besiegten Maskow/Oliver Olsson 6:1, 6:2. Dornbusch/Meyer schlugen Fleischhauer/Kugel 6:0, 6:3. Philip Olsson/Fabian Fahrtmann hatten gegen Barth/Muscheites das Nachsehen (1:6, 3:6). So ging der Sonntag recht unaufgeregt zu Ende.

13.05.2019, NWZ Bericht von Jannik Deters

Herren I,Auswärtssieg

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